Die “Notbremse” und die “freie Presse”

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Schon interessant… Im Laufschritt wurde Angela Merkels “Notbremse” zuerst im Bundestag beschlossen, vom Bundesrat unterstützt und auch vom Bundespräsidenten durchgewunken.

Und die Presse? Nun ja… Kritik sieht anders aus. Die einzige “Zeitung” die wirklich etwas daran auszusetzen hatte, war die BILD. Darauf hagelte es in den sozialen Medien dann auch böse Tweets unter dem Hashtag #HaltDieFresseBild.

Was ich amüsant finde: Wir alles sind erzogen worden, dass Pressefreiheit ein sehr hohes Gut ist. Wenn irgendwo auf der Welt kritische Journalisten festgenommen werden, rasten die Menschen (und die Medien hierzulande) völlig aus.

Was aber, wenn es gar keine “freie Presse” gibt? Z.B. weil Journalisten dafür bezahlt würden, lediglich eine Perspektive darzustellen? Die Gründe dafür wären mannigfaltig: Wirtschaftliche Erwartungen, direkte finanzielle Zuwendungen, Parteibücher bei den Chefredakteuren …

Gibt es also die “freie Presse” überhaupt, oder gibt es ausschließlich “Lügenpresse” und “Fake News”?

Cube: Tolle Räder, Service aus 1950

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Meine Frau besitzt gleich zwei Räder von Cube: Ein Tourenrad und ein E-Bike. Mit beiden Rädern ist sie sehr zufrieden, wobei das E-Bike eine minimale Neigung für Macken hat. Auf einer Tour verklemmte sich z.B. die Kurbel und ließ sich nicht mehr drehen… Ärgerlich, aber daran waren wir nicht unbeteiligt – ein Wartungstermin war leicht überfällig. Nach der Demontage und etwas Fett war das Problem buchstäblich gelöst.

Was ich aber vor einiger Zeit mit dem Kundendienst von Cube erlebt habe, grenzt an einer Twilight Zone-Episode. Auslöser war der Bruch des Fahrradständers am E-Bike. Kann passieren, nach vier Jahren aber doch eher etwas schnell. Aber gut…

Einfach bei Amazon den typgleichen Fahrradständer von Cube (CMPT) ausgesucht und bestellt. Amazon lieferte gewohnt schnell, also ran ans Werk. Doch die Schraube zur Längeneinstellung ließ sich nicht lösen. Gewalt angewendet – Ständer verkratzt. Jawoll… Also nochmal einen bestellt, denn ich war mir nicht sicher, ob ich mit der Ratsche nicht in die falsche Richtung gedreht hatte – hätte ja sein können.
Ständer kommt an, Schraube geprüft – fest. Sie lässt sich nicht öffnen, nicht mit Sanftheit, und auch nicht mit roher Gewalt.

Also: Kundendienst von Cube per Mail angeschrieben (sehr freundlich) und um Hilfe gebeten. Zweit Tage gewartet, dann kam die Antwort: Textbaustein B (“Vielen Dank dafür, dass Sie sich für Cube interessieren”). Weiterer Inhalt: “Wenden Sie sich an Ihren Fachhändler”. Mein Fachhändler war Amazon. Und jetzt? Wurde meine E-Mail überhaupt gelesen? Eher nicht…
Damit wollte ich mich nicht zufrieden geben, also habe ich nachgebohrt. Folge: KEINE Antwort.

Selbstverständlich wurde mir in der E-Mail auch nicht der Name des Sachbearbeiters genannt, sonst könnte ich mich ja auf eine Person beziehen. Service wie 1950 – oder war es da besser? So muss ich sagen: Fahrräder okay, solange nichts dran ist. Kundendienst: Nur kosmetisch existent! Dies wiegt für mich insofer schwer, da es sich bei Problem dieses Ständers ja vielleicht um einen Produktionsfehler handeln könnte, der eine vielleicht ganze Charge betrifft – Interesse von Cube? Eher nicht so…. Sind ja nur Kunden, die unzufrieden sind. Menschen, die schon Geld bezahlt haben!

Wie ist es geendet? Den “neuen” Ständer zurückgeschickt, die Schraube des “neu verkratzten” Ständers aufgebohrt, durch eine andere Schraube ersetzt.
Danke an CUBE für gar nichts!

Ich werde mich nicht gegen Corona impfen lassen!

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Eine Impfentscheidung muss immer individuell getroffen werden, so auch die Frage, ob man sich gegen Corona impfen lässt. Ich habe mich entschieden, ich werde mich nicht gegen COV-19 impfen lassen!

Grundsätzlich beruht meine Entscheidung auf drei Punkten:

1.) Ich halte COV-19 für kein besonders gefährliches Virus, auch wenn die Politik und die Medien dies so darstellen. Auch im März 2021 ist diese angebliche Pandemie immer noch etwas, das ich (trotz sehr großen Bekanntenkreis) nur aus den Medien kenne. Ca. 70.000 Tote sind tragisch, keine Frage. Die Spanische Grippe kostete 1918 aber allein 600.000 Tote – ich denke, das genügt zur Relation. Damals starben vor allem junge und gesunde Menschen, heute findet das Infektionsgeschehen hauptsächlich in Altenheimen statt – was schlimm genug ist. Außerdem bin ich kein ängstlicher Mensch, Leben ist immer ein Risiko.

2.) Die neuentwickelten Genimpfstoffe (Vektor und mRNA) halte ich für nicht ausreichend getestet, gefährlich und völlig unnötig. Auch die Darstellungen der Medien haben meine Entscheidung geprägt: Wenn junge Menschen nach einer Impfung sterben, wird dies grundsätzlich abgewiegelt und es hat keinesfalls mit dem Impfstoff zu tun. Sterben aber alte Menschen, so ist stets Covid schuld und niemals eine Grunderkrankung. Impfungen sind grundsätzlich ein gigantisches Geschäft, es geht also um verdammt viel Geld.

3.) Ich lasse mich nicht zu etwas zwingen, was ich nicht will. Wenn Unternehmen und andere Privatleute mich aufgrund des politischen Drucks von ihren Dienstleistungen und Produkten aufgrund einer nicht vorhandenen Impfung ausschließen wollen, sollen sie das tun. Ich werde das im Gegenzug aber auch nicht vergessen – die Pandemie wird eines Tages vorbei sein.

Abschließend kann ich das aber auch gerne auf einen weiteren Punkt zuspitzen: Mir ist es lieber, dass ich etwas nicht mehr DARF, als dass ich etwas nicht mehr KANN!

Corona, die große Ent-täuschung

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Corona ist die große Ent-Täuschung, die Zeit des Erwachens. Wer jetzt noch nicht aufgewacht ist, um den steht es schlecht.

Vor einigen Tagen hat sich nun auch der Dalai Lama zum Impf-Maskottchen machen lassen, indem er sich medienwirksam den Impfstoff AstraZeneca vor laufender Kamera spritzen ließ. Warum ist das interessant?

Nun, es gibt zahlreiche Berichte aus dem Leben des Dalai Lama. Immer wieder spricht er vom Wert der Meditation auf den Körper des Menschen und seine Gesundheit. Es gibt zahlreiche Berichte über das, was auch der Dalai Lama durch die Anwendung buddhistischer Praktiken positives für seinen Körper geleistet hat und es immer noch leistet. Aber dennoch braucht er einen Impfstoff gegen Corona? Amüsant, oder?

Ebenso interessant ist es, dass natürlich auch Papst Franziskus bereits geimpft ist. Die großen “Hirten” haben also die Weichen für ihre süßen Schafe gestellt: Lasst Euch impfen, im Impfstoff liegt das Seelenheil – könnte man meinen.

Inwiefern geht es nun aber bei Corona um eine Ent-Täuschung? Nun, die beiden Religionsoberhäupter sollten ja eigentlich zwei der größten Vorbilder auf diesem Planeten sein. Sind sie das aber? Ich behaupte nein! In ihrer Position könnten sie auch Corona an sich, die Impfstoffe und vor allem die politischen Maßnahmen hinterfragen. Tun sie das? Nein, ganz im Gegenteil. Sie lassen sich vor den Karren der Pharmaindustrie und natürlich der Politik spannen. Bravo!

Ich habe an Vorbilder geglaubt, vielleicht war der Dalai Lama das letzte davon Krankheiten können also auch positive Wirkungen haben, sie vernichten Täuschungen, indem sie das Wahre ans Licht bringen.

Menschen sind korrupt. Wenn das sogar auf Religionsstifter zutrifft, was sagt das über weltliche “Experten” und “Politiker” aus?

Große Menschen diskutieren Ideen, durchschnittliche Menschen diskutieren Geschehnisse, primitive Menschen diskutieren Menschen.
– Eleanor Roosevelt –

Wissenschaft ist der neue Gott

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Willkommen im neuen Absolutismus. Wisenschaft wurde völlig entobjektiviert und zum neuen Gott hochstilisiert. Wissenschaftler haben heute die Funktion der Propheten, durch die der neue Gott zu uns spricht. Wohlgemerkt aber nicht ALLE Wissenschaftler, sondern nur die RICHTIGEN: Z.B. der liebe Herr Drosten.

Dabei ist kritisches Denken seit jeher fester Bestandteil von Wissenschaft. Simples Schwarz-Weiß-Denken hat hier keinen Platz – eigentlich. Zu jeder Studie gibt es eine Gegenstudie – eigentlich. Doch das war einmal so, heute ist das anders. Deshalb brauchen wir jetzt eben die Wissenschaftler/Hohepriester, die uns Leitlinien (Glaubenssätze, Kanon) vorgeben. Alles andere ist ja schließlich Ketzerei (Aluhut, Querdenker).

Die “neuen Männer Gottes” sind natürlich absolute Experten und Koryphäen, die uns dummen Menschen die Dinge erklären. Was wären wir nur ohne sie? Männer wie Drosten sind der Goldstandard, schließlich haben sie die meisten relevanten Studien veröffentlicht. WO kämen wir denn hin, wenn jeder Wissenschaftler einfach so Gehör für seine Studien fände?
Ich kann diese Frage nicht beantworten, aber ich weiß, wo wir noch wären, wenn wir auch im Mittelalter an diesem Bullshit festgehalten hätten: Wir würden immer noch glauben, das die Welt eine Scheibe ist. Denn, diese “Irren” können doch unmöglich recht haben, wenn das Establishment eine andere Meinung hat, oder?

Nun sind die Menschen leider viel dümmer, als sie es oftmals selbst glauben. Die Überzeugung des “Ich weiß, dass ich nichts weiß” ist obsolet geworden, denn dafür haben wir ja unsere Priester – Verzeihung Wissenschaftler. Mal sehen, wohin dieser Absturz des Westens uns noch hinführt…

Masserfaka

Ich glaube nicht mehr…

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Seit fast 12 Monaten werden wir durch Presse, Medien und angeblich unabhängige Wissenschaftler in Panik versetzt. Jeden Tag werden wir mit unüberprüfbaren Zahlen überschüttet, damit wir im Panikmodus bleiben.

Von Anfang an wurde Kritik und Zweifel an der Glaubwürdigkeit und der Richtigkeit der verwendeten Indikatoren geäußert, was aber ungehört blieb.

Wenn ein kerngesunder Mensch beim Einschrauben einer Glühbirne von der Leiter fällt, und deshalb stirbt, kann und wird höchstwahrscheinlich ein PCR-Test durchgeführt werden. Ist dieser positiv, wird auch dieser Todesfall in der Rubrik “mit oder an COV-19 gestorben” gewertet. Die gemeldeten Totenzahlen haben also wenig bis gar keine Aussagekraft. In jedem Fall ist es jedenfalls kein Indikator für irgendetwas. Zudem sind die heute gemeldeten Zahlen 3 (!) Wochen alt…

Auch die Zahl der Neuinfektionen ist völlig beliebig: Hier werden nicht faktisch Neuinfizierte getestet, sondern die Anzahl der positiven Tests an sich: Wenn also eine Person zehn Mal kurz hintereinander positiv getestet wurde, werden diese zehn Tests gezählt – nicht die betreffend positive Person an sich.

Anhand dieser Kennwerte werden aber unsere Grundrechte und unser
Alltagsleben massiv eingeschränkt. Seit nun mehr fast zwölf Monaten. Ich fordere: Schluss damit!

Ich bin definitiv kein Querdenker und möchte die Hochrisikogruppe wirksam schützen. Das bedeutet aber auch, diese keinesfalls zuerst zu impfen – bevor die Risiken des Impfstoffs ausreichend erforscht sind. Generell muss überdacht werden, ob ein Wirkstoff überhaupt sinnvoll ist, wenn er a.) eine Infektion selbst nicht wirksam verhindert und b.) Geimpfte weiterhin Überträger einer Infektion sein können.

Was seit 2020 pasiert ist ein Unding. Es hat den Anschein, das Amateure unverantwortlich über unser Schicksal entscheiden und (nicht zuletzt) auch das ökonomische Überleben unserer Nation akut gefährden.

Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass die Zahlen seit der Inauguration des neuen amerikanischen Präsidenten Joe Biden am 20. Januar rückläufig zu sein scheinen. Grund dafür ist aber eher nicht die einschläfernde Art von “Sleepy Joe”, sondern eine Handlungsanweisung der WHO, die ein anderes Prozedere beim Umgang mit positiven PZR Tests vorsieht: Positive Proben werden nunmehr durch einen weiteren klinischen Test verifiziert. Ist das lediglich eine zeitliche Coinzidenz, oder wurde Corona (auch) dazu genutzt, sich endlich den ungeliebten Vorgänger vom Hals zu schaffen? Erinnern wir uns, aufgrund der Pandemie wurde stärker per Briefwahl gewählt und gerade bei dieser Wahlart kam es (gerüchteweise) vermehrt zu Auffälligkeiten…

Wenn Sie möchten, teilen Sie dieses Schreiben. Wir müssen aufwachen und aufstehen, bevor es zu spät ist. Ich glaube nicht mehr an die Märchen, die wir von Politik und Medien gebetsmühlenartig präsentiert bekommen. Wie sieht es bei Ihnen aus?

Solidarität? Im Arsch!

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Es war der sonnige (kein Witz) Nachmittag des Neujahrestags 2021. Das neue Jahr war noch ganz frisch, das alte noch nicht ganz alt… Erinnern wir uns an 2020: “Corona”, Lockdown… Solidarität?!

Die vielbeschworene Solidarität begann beim frenetischen Balkongeklatsche und endete beim Hamstern von Hefe und Toilettenpapier. Vielleicht hatte das ja ausgereicht, um die Leute etwas wachzurütteln? Von wegen: Anstand, Zivilcourage oder plumpe “Nettigkeit”?

In unserer Familie feiern wir die Rauhnächte. Dazu gehört unter anderem auch, dass man einen Brief ans Universum schreibt und diesen später dann verbrennt. Die Asche streut man in ein fließendes Gewässer. Auf diese Weise nimmt man “Abschied” vom alten Jahr und kann sich auf das neue einstimmen.

Das haben wir zelebriert, und am besagten Neujahrsmorgen wollten wir die Asche in die Sieg streuen. Um es kurz zu machen: Unser Sohn (5) war mit Extremausrüstung auzsgestattet, um etwas in die Sieg gehen zu können, damit die Asche gut wegfließen kann. Das endete aber mit dem Unvermeidlichen: unser Sohn wurde zum zweiten Mal getauft… Junior rutschte aus und landete komplett im Fluss, er war nass bis auf die Haut.

Die Sonne schien, aber es war eiskalt und der Wind blies ordentlich. Das hatte keinen der massig dort anwesenden Spaziergänger davon abgehalten, den Neuhajhrsspaziergang dort zu absolvieren. Für etwas Hilfe (vielleicht einen Schal anbieten, oder zumindest eine Nachfrage ob alles “okay” ist) hat es dann aber doch nicht gereicht. Wir waren immerhin ein ordentliches Stück vom Auto weg. So legten wir unsere Klamotten zusammen, damit Flilius halbwegs warm ins Auto kommen konnte. Danke ihr Arschgeigen – für nichts!

Nein, Leute… Solidarität ist eine naive Wunschvorstellung. Sonst nichts… Gelernt haben die Menschen nicht, aber hatte ich das eigentlich wirklich erwartet?

Leben und sterben in Zeiten von Corona

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Menschen sterben. Gestern, heute und leider auch morgen. 2020 ist der Tod in der westlichen Welt zu einem Tabu geworden, ebenso auch Krankheiten und Behinderungen. Solche Themen passen eben nicht zu Size Zero, “40 ist das neue 20” und zur zwanghaften Selbstverwirklichung von satten Topverdienern.

Das ist soweit nichts Neues, aber dann kam Corona. Erst jetzt kann man erahnen, wie infantil die westliche Gesellschaft wirklich geworden ist, und wie ihr rosaroter Ponyhof aussieht. Völlig verwirrte Zeitgenossen vergleichen die momentane Lage gar mit einem Weltkrieg…

Permanent wird man multimedial mit artifiziellen Zahlen bombardiert, die lediglich das Panikniveau auf einem gleichbleibend hohen Level halten. Anscheinend ist das nötig, denn kaum jemand kennt einen ernsthaft Kranken ohne massive Grunderkrankungen und unterhalb des siebzigsten Lebensjahres. Natürlich mag es den einen oder anderen Fall geben, aber den gibt es bei der handelsüblichen Influenza auch. Hat das bis jetzt irgendwen interessiert?

Nein, hat es nicht. Doch jetzt plötzlich “zählt jedes Leben”, was nichts anderes als ein weiteres Motto vom rosaroten Ponyhof ist. Wen interessieren die Verkehrstoten, die Toten der KHK (koronären Herzerkrankung), die Opfer von Ärztefehlern, oder die Opfer der Krankenhauskeime?

Nein, Corona ist die große Ausnahme, die totale Singularität. Und wisst Ihr was? Mir geht das fürchterlich auf den Sack!

Wir tun hier alle so, als wäre wir eigentlich Unsterbliche. Nur Corona hat das Potenzial, unser Dasein als Highlander zu gefährden. Leider ist es umgehekrt: Wir werden alle verrecken, jeder Einzelne von uns. Das ist bedauerlich, aber so ist es nunmal. Einige von uns werden jung sterben, andere alt. Die Wahrheit ist: Das ist eine Grundbedingung des Lebens an sich!

Ein wahnsinnig kluger Mann hat einmal gesagt: Wer die Lebenskunst erlernen will, muss zuerst das Sterben lernen. In der BRD passiert gerade das genaue Gegenteil: Wir verleugnen unsere eigene Sterblichkeit und damit den Tod. Damit werden wir alles andere als lebenstüchtig, nämlich in Wirklichkeit ziemlich lebensunfähig.

Und nein, ich habe kein Interesse an einem Beatmungsplatz in einer Intensivstation. Sollte es einmal so weit sein, entscheide ich mich für mein Bett zuhause. Ich will kein Beatmungsgerät, keine Flüssigkeitszufuhr und auch keine Sonde für künstliche Ernährung – ich trete das alles ab und habe das sogar schriftlich in Form eines Patiententestaments fixiert. Wenn meine Zeit endet, ist das eben so. Apparatemedizin lehne ich ab, wo ist also das Problem?

Und warum ich so rede? Weil ich keine Angst vor dem Tod habe, ganz im Gegenteil: er ist Teil des Lebens. Gewissermaßen ist er das Ende des Weges. Das heißt aber keinesfalls, das ich lebensmüde wäre. Ich genieße das Leben, das ich noch Leben kann und darf. Wenn damit aber Schluss ist, werde ich auch das genießen.

Mal ganz ehrlich: Glaubst Du an einen schönen, oder angenehmen Tod? Ist der Tod an einem Beatmungsgerät schöner, als ein anderer? Wohl kaum, aber es ist Deine Entscheidung.

Wir werden “Geboren um zu sterben”. Jeder Mensch ist eingeladen, sich über seine Definitionen von “Leben”, “Gesundheit” und “Tod” eigene Gedanken zu machen, um für sich individuelle Wege zu finden. Ich verstehe, dass es Menschen gibt, die andere Sichtweisen als ich habe. Diese Perspektiven respektiere ich, aber sie sind eben nicht meine.

Ich glaube nicht, dass diese phantasievoll “Lockdown” oder “Shutdown” genannten Zustände der wirtschaftlichen und persönlichen Einschränkungen, luftdurchschlässige Läppchen vor dem Gesicht, massenhafte willkürliche Testungen und ein minimal getesteter (und zugleich völlig neuartiger Impfstoff auf RNA-Basis) in irgendeiner Form geeignet sind, um einer Pandemie zu begegnen. Wer dieser Pandemie Herr werden möchte, muss ungleich konsequenter auftreten. China lässt grüßen…

Die vielleicht wichtigste Frage im Zusammenhang mit dieserm Virus vermisse ich jedoch. Vielleicht wird sie durch die “Jedes Leben zählt”-Maxime bereits ad absurdum geführt. Aber ist dieser Kampf gegen Corona überhaupt sinnvoll? Oder ist COV-19 am Ende nur ein Faktor von vielen, dem seine potenziellen Opfer sowieso zum Opfer gefallen wären: eine Hitzewelle, eine Grippe, Alter, Lungenentzündungen usw. usw. Wen wollen wir hier gerade eigentlich retten und für welche Dauer? Welchen Preis wollen wir dafür zahlen? Wollen das die Betroffenen eigentlich selbst?

Und nun stelle ich die große Frage, auf die ich selbst bisher keine Antwort anbieten kann:

Sollten wir den Tod nicht als unvermeidliche Konstante akzeptieren, auch wenn uns das unsere Herzen brechen kann?

Formel 1: Der GP von Sakhir

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Im Vorfeld hatte ich mich ja schon auf Twitter über die Auswahl von George Russel (Stammfahrer Williams und Mitglied des Mercedes Junior Programms) als Ersatz für den erkrankten Lewis Hamilton geäußert: Einmalige Chance verpasst. Ich meinte das natürlich in Bezug auf Mick Schumacher, die mediale Aufmerksamkeit hätte sowohl der Formel 1, als auch Mercedes wohl ziemlich gut getan…

Das Rennen lieferte auf der Strecke wenige Highlights (von der Startkollision des einmal mehr planlos aggressiven Leclerq im Ferrari abgesehen), dafür aber ein absolutes Dilemma in der Boxengasse.

George Russel deklassierte Stammfahrer Bottas (TWOttas) sehr eindrückluch und fuhr einem sensationellen Sieg entgegen, wenn da nicht ein mysteriöser zusätzlicher Boxenstopp gewesen wäre, bei dem Russel versehentlich die Pneus seines momentanen Teamkollegen aufgezogen bekam. Das Resultat: Noch ein weiterer Boxenstopp und am Ende ein neunter Platz. Bei mir bleibt die Frage: War das wirklich Pech, oder wollte man der geschundenen Seele von Bottas die Schmach einer völligen Zerstörung durch den Youngstar erpsaren?

Am Ende fuhr der bei Racing Point gechasste Sergio Perez seinen ersten Grand Prix ein, was er aber eben dem Mercedes-Chaos und dem Ausscheiden von Max Verstappen zu verdanken hatte. Das Perez für nächstes Jahr bisher kein Cockpit finden konnte, war am Ende dann nur noch eine unwesentliche Randnotiz.

Somit hat Mercedes GP gleich zwei magische Chancen versaut: Mick Schumacher ins Cockpit zu setzen, oder George Russel einen Sensationssieg zu ermöglichen.

Zumindest ich habe mich am Ende aber schon gefragt, ob Bottas so schlecht, oder Russel so gut war. Außerdem scheint der Mercedes in noch höheren Sphären zu rangieren, wehalb ich mir noch eine andere Frage gestellt habe:

Ist Hamilton eigentlich wirklich so gut, oder ist es eben doch nur das überirdische Auto?

RTL und der Ausstieg aus der Formel 1: Ein historischer Fehler?

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Nach Jahrzehnten beendet der Kölner Sender RTL nun seine Formel 1-Übertragungen. Obwohl mit Sebastian Vettel jahrelang mindestens ein Spitzenfahrer im Feld unterwegs war, ist das Interesse an dem Sport in Deutschland nicht unbedingt gestiegen. Ist also der Rückzug des Senders aus der “Königsklasse” des Motorsports am Ende nur konsequent? 2020 ist nicht mehr 1970, aber auch nicht mehr 1990. Der Zeitgeist hat sich dramatisch verändert: Der Klimawandel ist omnipräsent, ebenso Greta Thunberg und auch insgesamt hat sich die Welt weitergedreht. Die Rahmenbedingungen für den Motorsport insgesamt sind alles andere als optimal. Wenn man sich Deutschland als Autofahrer- und Motorsportland ansieht, so muss man einen Namen nennen: Michael Schumacher. Dieser Fahrer ist es gewesen, der die Formel 1 in Deutschland zu einem Massenphänomen gemacht hat. Es hört sich vielleicht fatalistisch an, aber mit dem Karriereende von Michael Schumacher ging auch die goldene Ära der Formel 1 in Deutschland zu Ende. Sebastian Vettel war nie ein Michael Schumacher, konnte niemals die Massen so sehr mobilisieren wie sein Fahrerkollege. Dabei kann man Vettel auch keine Erfolglosigkeit vorwerfen, was seine Weltmeistertitel eindrücklich belegen. Der Heppenheimer ist aber als Person zu diffus geblieben. Mich erinnert Vettel immer an eine Mischung aus Goofy und Facebook-Chef Mark Zuckerberg. Zu unnahbar, zu wenig charismatisch, zu widersprüchlich. An diesen Punkten hat auch seine Zeit bei Ferrari nichts geändert, ganz im Gegenteil. Dort, wo Schumacher zur unsterblichen Legende wurde, mutierte Vettel zum Expendable – zum Ersetzbaren. Doch Vettel ist persönlich natürlich nicht schuld an den Entwicklungen, er ist (hoffentlich) lediglich er selbst. Aber es gab ja auch andere Fahrer: Niko Hülkenberg, Timo Glock, Nick Heitfeld, Adrian Sutil und noch ein paar andere. Diese Fahrer waren allesamt sicherlich nicht schlecht, aber sie waren wahrscheinlich nicht gut genug für ein Cockpit in einem Topteam. Außerdem teilen sie eine Eigenschaft mit Sebastian Vettel: Sie waren so aufregend, wie eine Dose Erbsensuppe. Waren das wirklich die besten Fahrer, oder haben andere einfach kein Glück mit den Sponsoren gehabt? Aber auch die Formel 1 an sich unterlag einem stetigen Wandel. Allein die Tatsache, dass in den Autos nun V8-Motoren ihren Dienst tun, sagt schon Vieles. Die ungebremste Kostenexplosion hat den Leistungscharakter der Rennklasse deutlich in Richtung eines Budget-Wettbewerbs verschoben und vieles kaputtgemacht. Ein anderer Aspekt sind Einführungen von Systemen wie KERS und DRS, Regelpeinlichkeiten wie die Tracklimits und als Stilblüte: die Abschaffung der Gridgirls. Das also soll noch die Formel 1 sein? Sie ist es natürlich, aber sollte sie so aussehen? Will das ein Motorsportfan sehen, oder hat man sie bereits millionenfach vergrault? Danke, Liberty Media… Nun kommen wir aber zurück zur eigentlichen Fragestellung. War der Ausstieg von RTL nun konsequent gedacht, oder ein historischer Fehler? Die oben genannten Sachverhalte existieren nicht seit gestern, waren im Gegenteil längst bekannt. Warum zogen also die Verantwortlichen in Köln ausgerechnet 2020 die Reißleine? War es das erneute Scheitern von Sebastian Vettel bei Ferrari? Ich glaube schon. Die Vertragsverhandlungen um die Übertragungsrechte der Formel 1 fanden zu einer strategisch extrem ungünstigen Phase statt. Vettel galt als Verlierer im teaminternen Duell mit dem Youngster Charles Leclerq und die Verpflichtung bei einem anderen Topteam musste als höchst unwahrscheinlich angesehen werden. Leider war Vettel gleichzeitig auch der letzte Deutsche im Feld. Würde der ehemalige Weltmeister wirklich bei einem B-Team anheuern? Wäre das für die Fans ein ausreichender Grund, um sich die Rennen überhaupt noch anzuschauen? Würde ich meinen Kopf für einen solchen Deal hinhalten? Hinzu kamen die Wirren der Corona-Pandemie. Alles befand sich im Vagen, als RTL am 22. Juni 2020 bekanntgab, den Rückzug aus der Königsklasse anzutreten. Die Formel 2 hatte zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht begonnen, stand im Übrigen ja sogar in diesem Jahr total zur Disposition. Dumm nur, dass ausgerechnet ein Fahrer mit dem Namenskürzel M. Schumacher in der Formel 2 starten wollte und es dann auch tat. Mick Schumacher steht nun kurz vor dem Gewinn der Formel 2 und hat bereits einen Vertrag beim B-Team Newman/Haas Racing unterschrieben, um 2021 in der Formel 1 loszulegen. BAM! Das Zuschauerinteresse sollte also gebootest werden, selbst wenn der junge Schumacher nie an die Erfolge seines legendären Vaters anknüpfen kann. Damit hat sich RTL selbst in den Fuß geschossen! Für mich hat sich RTL völlig verzockt. 2012 endete in Deutschland die goldene Ära der Formel 1 mit dem endgültigen Abschied von Michael Schumacher. Seitdem hat RTL an der Rennserie festgehalten, obwohl die fetten Jahre vorbei waren. Neben den bereits besprochenen äußeren Schwierigkeiten hat sich RTL im Laufe der Jahre auch jede Menge hausinterne Probleme herangezüchtet. Die komplette Formel 1-Abteilung hätte schon lange runderneuert werden müssen. Von all den tapferen Recken gibt es nur eine Person, der ich persönlich (bis zum Karriereende) die Investition von echtem Herzblut attestieren kann: Kai Ebel. Der Mann aus der Boxengasse wusste zwar manchmal mit seinem äußeren Erscheinungsbild zu unterhalten, lebte und liebte  seinen Job aber mit jeder Faser.  Das absolute Negativbeispiel stellte für mich Florian König dar, dem man sein völliges Desinteresse und Ignoranz nicht nur bei seinen Gesprächen mit Niki Lauda zu oft anmerkte. Das Moderatorenpaar Heiko Waßer und Christian Danner war zu oft ein echtes Ärgernis und wohl auch für viele Zuschauer der Hauptgrund für ein Premiere/Sky-Abo. Auf der einen Seite der scheinbar ewig unwissende Rookie Waßer, der sich mit dem stockkonservativen Ex-Rennfahrer Danner selbstverliebte Gespräche lieferte – während auf der Strecke andere Dinge passierten. Manchmal wurde man dann als Zuschauer Runden später zumindest auf die Geschehnisse hingewiesen, aber eben auch nicht immer. Schlecht war ihr Job nie, aber richtig gut eben auch nicht. Als Zuschauer hat man sich an ihre Marotten irgendwie gewöhnt, zumal man ja dafür wenigstens Live-Rennen geboten bekam… Lange Rede, kurzer Sinn: RTL hätte die komplette Formel 1-Abteilung radikal modernisieren müssen. Schon Schiller hat gesagt: Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit. Und genau so ist es nun gekommen. Trotz der genannten Umstände bin ich traurig, wenn am Sonntag (dem 11.12.2020) das letzte Formel 1 Rennen auf RTL läuft. Ich habe gefühlt 95% der Übertragungen seit 1991 gesehen. Das sind jetzt verdammte 29 Jahre! Mittlerweile schaue ich die Rennen nicht mehr alleine, sondern mit meinem Sohn. Irgendwie hatte ich geglaubt, dass noch sehr sehr lange tun zu können. Zumindest auf RTL wird das nicht mehr der Fall sein, ein weiteres Kapitel meines Lebens schließt sich. SERVUS TV will die Rennserie im nächsten Jahr (teilweise) im Wechsel mit dem ORF senden, wobei man dann in Deutschland wohl nur jedes zweite Rennen sehen können soll. Das ist natürlich für einen Fan kein haltbarer Zustand, und ich prüfe alle zur Verfügung stehenden Lösungen für dieses Problem. Auch wenn ich hier kritisiert habe und RTL einen historischen Fehler bescheinige, möchte ich an dieser Stelle dennoch vor allem eines tun. Ich will mich bedanken, es war eine tolle Zeit. DANKE an alle Beteiligten, auch an Florian König;-) DANKE!

Oberstes Ziel: Eine persönliche Marke zu werden

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Zugegeben, manchmal wirkt Media immer noch… “fremd”. Dennoch ist dieser Kanal wichtig und wird zudem immer wichtiger. Ausgerechnet Tesla und Elon Musk zeigen uns, was man erreichen kann, wenn man sich erfolgreich zur “Marke” gemacht hat. Seht selbst!

Tag X: Ein Hörbuch zu Halloween (inklusive Transskript)

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Halloween ist für mich etwas ganz Besonderes. In Deutschland steht man dem Fest traditionell eher ablehnend gegenüber. Ich mag die spezielle Stimmung und Atmosphäre des Abends vor Allerheiligen.

Weil ich Halloween mag, gibt es heute auch ein kleines Geschenkchen! Bisher sind ja schon 27 gratis Mikrogeschichten auf Spotify erschienen, jetzt gibt es auch eine “ausgewachsene Kurzgeschichte”: Tag X. Diese Geschichte kannst Du dir gleich hier auf der Website (Navigationsleiste links, Smartphone-Benutzer auf das große Pluszeichen klicken) anhören, oder auf Itunes und Spotify. Ebenso ist die YouTube-Version direkt abrufbar!

Hier geht es direkt zum Hörbuch, das Transskript findest Du unter dem eingebetteten Video. Wenn Ihr mich unterstützen wollt: Teilt die Geschichte bitte gerne. Viel Spaß!

Tag X

Und für alle, die lieber selber lesen, gibt es hier auch den Volltext der Geschichte. Wenn Ihr mich unterstützen wollt: Teilt die Geschichte bitte gerne. Viel Spaß!



Tag X:

Jack Collins sah die Kursteilnehmerin mit gerunzelter Stirn an.

„Also, ich bin ja Vegetarierin. Das Rinderfilet kann ich nicht essen.“

Der Koch nickte. „Dann können wir für Sie doch Polentaschnitten einplanen.“

„Ich mag aber kein Polenta. Wie wäre es anstelle dessen mit Lachs?“, fragte sie entschieden.

Jack legte den Kugelschreiber weg, spürte dabei Unbehagen in sich aufsteigen. „Sie wissen aber schon, dass Lachse auch Augen haben und leben?“

Die Frau errötete leicht. „Ach wissen Sie was? Ich mache einfach eine Ausnahme und wir belassen es doch beim Rinderfilet.“

Anstelle zu antworten, nickte der Koch. Verdammte Wichtigtuerei, dachte er.

Zuletzt folgte noch die Auflistung aller Allergien und Unverträglichkeiten der Seminarteilnehmer. Jack notierte alles penibel, aber es gab keine größeren Überraschungen. Laktose-, Gluten- und Histaminintoleranzen. Dazu einige andere Allergien, aber nichts Dramatisches. Dem nächsten gemeinsamen Kochevent stand also nichts mehr im Wege.

Der Koch bedankte sich und verabschiedete die Teilnehmer. Es war fast 16:00 Uhr, also wurde die Zeit langsam knapp. Er wollte Emily vom Kindergarten abholen, um dann mit ihr einkaufen zu gehen. Seine 5-jährige Prinzessin liebte den Großeinkauf.

Jack schloss den dunkelblauen Ford Mustang auf und setzte sich hinters Lenkrad. Der Motor startete mit einem kräftigen Brummen. Die Fahrt zum Kindergarten führte Jack quer durch die ganze Stadt. Das Verkehrsaufkommen war hoch, aber es kam zu keinem Stau. Eine Ampel sprang um und er stoppte hinter einem Pickup. Hinter ihm hielt ein Kombi und auch die rechte Spur füllte sich mit Fahrzeugen.

Jack hörte die Sirene. Sie näherte sich von hinten. Im letzten Moment sah er den schwarz-weißen Streifenwagen, ehe dieser mit eingeschaltetem Blaulicht auf der Gegenfahrbahn vorbeiraste. Der Koch zuckte unwillkürlich mit den Schultern. Irgendwo passierte eben immer irgendetwas. Kaum hatte er den Gedanken gedacht, hörte er gleich zwei weitere Sirenen. Es war also eine etwas größere Sache.

Ein Polizeimotorrad raste zwischen den Fahrzeugen hindurch, ebenfalls mit eingeschaltetem Blaulicht. Kurz darauf schaltete die Ampel auf Grün. Doch die Fahrzeuge vor Jack bewegten sich um keinen Inch. Er beugte sich etwas zu Seite, dann sah er auch den Grund. Der Motorradpolizist hatte sein Motorrad abgestellt und riegelte die Kreuzung ab.

Da peitschte ein Schuss auf. Durch die Autoscheiben und die Entfernung abgeschwächt, aber ganz unzweifelhaft zu erkennen. Jack fuhr zusammen. „Was zur Hölle?“, dachte er.

Wieder peitschten Schüsse auf. Einmal, zweimal. Eine automatische Waffe dröhnte auf. Jack hielt nichts mehr im Wagen, er trat auf die Straße. Einige andere Fahrer taten es ihm gleich.

„Steigen Sie wieder in ihre Fahrzeuge!“, gellte die Stimme des Motorradpolizisten auf.

Keiner der Fahrer hielt sich daran. Alle wollten wissen, was vorne auf der Kreuzung gespielt wurde. „Was läuft da vorne?“, rief einer der Fahrer.

Bevor der Motorradpolizist antworten konnte, knatterte die Maschinenpistole wieder los. Dieses Mal näher als zuvor. Schreie wurden durch den Wind herüber geweht.

„Scheiße“, dachte Jack. „Das ist gar nicht gut!“

Der Motorradpolizist wirbelte herum. Im gleichen Moment meldete sich auch das Funkgerät, das er an seiner Jacke festgeklemmt hatte. Nervös zog es der Officer ab und sprach etwas ins Mikro. Mit fahrigen Bewegungen wandte er sich seinem Motorrad zu und vermied es, auch nur einen Blick auf die Leute vor sich zu verschwenden. Er klappte den Ständer ein, stieg auf und startete den Motor.  Als er wegfuhr, war sich Jack sicher. Der Polizist war geflohen!


*


Melissa Cooper ging ans Telefon und meldete sich.

„Hier ist das Polizeirevier in der Rose Street. Ganz bei ihnen in der Nähe findet eine Polizeiaktion statt. Bleiben Sie mit den Kindern besser im Gebäude und halten Sie Fenster und Türen geschlossen.“

Die Leiterin des Kindergartens wurde nachdenklich.  „Können Sie uns denn nicht einen Streifenwagen vorbeischicken?“

Die Erzieherin sollte keine Antwort bekommen, der Polizist hatte aufgelegt. Sie drehte sich zu ihrer Kollegin Esther um. „Hol die Kinder rein, es gibt ein Problem.“


*


Adrenalin flutete Jacks Blut. „Verschwinde von hier“, flüsterte eine Stimme in seinem Kopf. Er sah zurück zu seinem Mustang. Der Wagen wurde durch andere Fahrzeuge blockiert. Erneut knatterte die Maschinenpistole. Er spürte die Angst der Menschen, aber da war noch etwas anderes. Dieses andere Gefühl kroch bis in die letzten Winkel seiner Eingeweide. Es war Neugierde.

In seinem Kopf wurde ein Schalter umgelegt. Ehe er wusste, was geschah, bewegte er sich mit der Gruppe aus anderen Fahrern auf die Kreuzung zu. Es dauerte einige Sekunden, bis er verstand, was da gerade mit ihm passierte.  Die Gruppendynamik hatte sein Bewusstsein regelrecht hinweggefegt, und er war zu einem winzigen Rädchen im Kollektiv der Gruppe geworden.

Wie benommen schüttelte er den Kopf. Er hatte sich bereits zwanzig Yards von seinem Wagen entfernt, deshalb hatte er freien Blick auf das, was sich dort vorne abspielte. Zwei regungslose Körper lagen auf der Straße, beide blutüberströmt. Ein einzelner Polizist wurde von fünf Personen umringt. Das war kein Kindergeburtstag, das spürte Jack. Die Kerle gingen den Polizisten an!

Der Uniformierte war bereits verletzt und blutete aus zahlreichen Wunden. Seine Hände hielten eine Maschinenpistole umklammert. Du hast also geschossen.

„Wir müssen dem Cop helfen“, brüllte ein echter Bär von Mann. Es war der Fahrer des Pickups. Als hätte die Gruppe nur darauf gewartet, stürmten die Männer los. Nur Jack blieb aus irgendeinem Grund zurück.

Weshalb ist der Motorrad-Cop abgehauen, ging es ihm durch den Kopf. Während seine Augen die Kreuzung absuchten, hatte die kleine Gruppe beinahe den Cop und die Angreifer erreicht. Wo ist der andere Streifenwagen? Jack hatte definitiv mehrere Polizeifahrzeuge gehört, aber auf der Kreuzung stand nur ein einzelner Streifenwagen. Die Erkenntnis traf ihn wie ein Vorschlaghammer. Die Cops sind abgehauen!

Jetzt passierten zwei Dinge gleichzeitig: Die Angreifer zogen den Ring um den Polizisten enger und die Fahrer erreichten die Kämpfenden.

„Haut ab und bringt euch in Sicherheit“, brüllte der Polizist. Er hob den Lauf seiner MP. Kaltblütig zog er den Stecher durch und gab eine Salve auf den Angreifer ab, der ihm am nächsten war.

Die Schüsse trafen den Kerl in die Brust und rissen ihn von den Beinen. Das war es jedoch nicht, was Jack das Herz in die Hose rutschen ließ. Eine der bisher regungslosen Personen begann sich zu bewegen. Erst war es ein kaum merkliches Zucken, dann begann die Gestalt sich wieder hochzurappeln. Der Koch hatte geglaubt, sie wäre tot gewesen. Anscheinend hatte er sich in diesem Punkt gründlich getäuscht. Der Kerl richtete sich zu seiner vollen Größe auf. Jack erkannte, dass der Typ ebenfalls eine Uniform trug. Also war der Mann ebenfalls ein Polizist, genauso verletzt wie sein Kollege.

Zuerst vermutete Jack, dass die beiden Polizisten vielleicht gemeinsam gegen die Angreifer vorgehen würden. Doch dem war nicht so. Er bekam Gelegenheit, einen Blick auf das Gesicht des zweiten Polizisten zu werfen. Es war völlig ausdruckslos und wirkte regelrecht tot. Schritt für Schritt humpelte er auf den anderen Polizisten zu. Dummerweise drehte der Cop seinem früheren Kollegen den Rücken zu.

Jack traf eine Entscheidung. Dies hier war nicht seine Show. Was immer sich hier abspielte, war absoluter Bockmist. Er musste weg, die anderen Cops waren clever genug gewesen. Also rannte er los, nur weg von diesem monströsen  Schauplatz.

Als er wieder an seinem Wagen ankam, stand eine junge Frau neben einem Minibus. Die Tür stand offen, ein Baby quakte vom Rücksitz aus.

„Was ist denn da vorne los?“, fragte die junge Frau.

„Ach, nichts weiter. Die Polizei löst das Problem gerade“, sagte er betont laut. Jeder der Umstehenden sollte die Ansage hören. Jack musste Emmy abholen. Wenn hier eine Panik ausbrach, war das alles andere als hilfreich. Er musste an seine Tochter denken. Sein Blick fiel auf das Baby im Wagen. „Hauen sie mit ihrem Kind ab, hier wird gleich die Hölle los sein!“


*


Emmy Collins stand am Fenster und sah in den Garten der Kindertagesstätte hinaus. Mr. Eusebius, ihren Bären, hatte sie unter den Arm geklemmt. Der Garten war völlig verwaist, die Kinder und die Erzieher waren alle im Gebäude. Obwohl super Wetter ist, dachte die 5-Jährige mit den blonden Locken. Das Mädchen mochte den Kindergarten nicht besonders. Miss Cooper war zwar super nett, aber Emmy war lieber draußen unterwegs. Gott sei Dank musste sie nicht so häufig in den Kindergarten gehen, meistens hatten ihre Großeltern Zeit für sie.

„Warum dürfen wir nicht raus, Miss Cooper?“, fragte das Mädchen.

Melissa Cooper blickte kurz zu ihrer Kollegin Esther. In der Leiterin des Kindergartens tobte ein Kampf. Sollte sie die Kinder anlügen? In der jungen Frau sträubte sich  etwas dagegen, denn sie hasste Lügen. Sie spürte, dass sich die Blicke der anderen Kinder auf sie richteten. „Die Polizei hat angerufen. Es wird ganz in der Nähe eine Übung durchgeführt, das kann sehr laut werden. Ihr sollt euch ja nicht erschrecken.“

„Sind da auch Hubschrauber im Einsatz?“. Fragte der kleine Billy mit weit aufgerissenen Augen.

Melissa lächelte. „Das kann sehr gut sein, Billy.“ Sie dachte kurz nach. „Wir nehmen die heutige Übung einfach zum Anlass, um Bilder von der Polizei zu malen. Was wollt ihr malen?“

Emmy ging langsam zu ihrem Platz, denn sie wollte jetzt nicht malen. Außerdem war dem Mädchen das Flackern im Blick der Erzieherin aufgefallen. Sie konnte die Emotion von Miss Cooper intuitiv deuten. Wovor hatte die Frau Angst?


*

Jack setzte den Mustang bis fast auf die Stoßstange seines Hintermanns zurück, schlug das Lenkrad voll nach links ein und drückte auf das Gaspedal. Es reichte aber nicht, so kam er nicht aus der Schlange heraus. Er kurbelte das Steuer hart nach rechts, prügelte den Rückwärtsgang rein und setzte schließlich zurück. Aus seinen Augenwinkeln bekam er mit, dass die junge Mutter es ihm mit ihrem Minibus gleichtat. Sie war nur deutlich langsamer.

Bevor die anderen Fahrer es ihm gleichtun konnten, raste er mit dröhnendem Motor auf der Gegenfahrbahn davon. Hektisch plante er gedanklich seine Route. Er war dabei nicht wirklich effizient, denn immer wieder peitschte eine Frage durch sein Bewusstsein: Was ist da gerade passiert?

Jack prügelte den Ford durch enge Nebenstraße. Erst nach gut fünf Minuten registrierte er das mörderische Tempo, mit dem er unterwegs war. Sofort nahm er seinen Fuß vom Gaspedal. Hätte er das nicht gemacht,  wäre es unweigerlich zu einem Unfall gekommen. Ein Fußgänger war direkt vor ihm auf die Straße getreten.

Der Koch reagierte ohne nachzudenken, und trat mit aller Kraft auf  das Bremspedal. Für Sekunden fühlte es sich so an, als würde der Ford Mustang ausbrechen. Doch der Eindruck war schnell vorbei, der Sportwagen kam mit kreischenden Reifen zum Stehen. Das brodelnde Motorengeräusch war für Momente das Einzige, was Jack hörte. Dafür sah er umso mehr. Was immer da vor ihm auf der Straße stand, war definitiv kein Mensch.

Das Ding hatte weißliche Haut. Ein Teil seines Gesichts war blutrot, denn dort klaffte eine Wunde. Ganz zweifelsohne handelte es sich bei der Person um einen Mann, auch wenn die Gestalt fast nichts Menschliches mehr an sich hatte. Zombie, dachte er. Das ist ein verdammter Zombie, dachte er.

Die Kreatur öffnete den Mund und stieß ein schrilles Kreischen aus. Augenblick wimmelte es am Straßenrand nur so von Bewegungen.

Emmy malte lustlos mit den Wachsmalstiften an dem Streifenwagen auf ihrem Zeichenblock. Immer wieder sah sie dabei aus dem Fenster. Die anderen Kinder machten das auch gelegentlich, aber die hofften, am Himmel einen Hubschrauber zu entdecken. Das Mädchen sehnte sich hingegen nur raus an die frische Luft. Deshalb war es auch Emmy, die zuerst die Gestalt entdeckte. Anfänglich war es nur ein Schatten, aber er kam näher und wurde größer. Dabei fiel der 5-Jährigen der seltsam schlurfende Gang auf, mit dem sich die Gestalt dem Metallzaun des Spielbereichs näherte. 

Dann war er da. Es war ein Mann, Emily war sich ganz sicher. Irgendetwas aber nicht mit ihm, denn er stieß immer wieder gegen den Zaun. Das störte ihn scheinbar aber nicht, denn er lief immer wieder dagegen. Der Metallzaun war aber massiv und hielt dem Mann mühelos stand.

Das Mädchen spürte eine warme Hand auf ihrer Schulter, zuckte darunter unwillkürlich zusammen. Sie blickte hoch und sah ins Gesicht von Miss Cooper. Die Erzieherin hatte die Gestalt auch gesehen und schüttelte stumm den Kopf. Schließlich legte sie auch den Zeigefinger an die Lippen.

Emmy nickte, sie hatte verstanden.


*

Die Straße um den Mustang fing an zu brodeln. Sie stolperten aus den Vorgärten, zwischen geparkten Autos und aus den Vorgärten heraus. Die Gestalten schienen überall zu sein. Jack fühlte sich an Basra erinnert. Die Zeit schien langsamer abzulaufen. Er heftete seinen Blick auf die Kreatur vor sich, den Zombie. Doch er hatte sich getäuscht, der Blick des Kerls war nicht leer. Es lag etwas darin: Gier. Pure Fresslust. Als die Kreatur wütend mit der Faust auf die Motorhaube schlug, traf Jack seine Entscheidung und trat das Gaspedal bis zum Bodenblech durch. Der Motor brüllte auf und die stufenlose Automatik brachte den Mustang auf Touren. Die Motorhaube erfasste den Zombie und schleuderte ihn wie einen Spielzeugsoldaten zur Seite. „Was ist das hier für eine Scheiße?”“ brüllte Jack. „Ist das eine verdammte Zombieapokalypse?“

Er steuerte den Wagen wie ein Irrer durch die enge Straße und nutzte die letzte Gelegenheit, um aus der zuschnappenden Falle zu entkommen. Sein Atem ging unregelmäßig, er sog den Sauerstoff förmlich in seine Lungen. Der Koch konnte nur noch an Emmy denken. Er musste schleunigst seine Tochter abholen und dann aus der verdammten Stadt verschwinden.


*


Brian Jackson steuerte den Polizeihubschrauber in einem großen Bogen über die Stadt, während sich Hugh Sonderberg um die Filmaufnahmen kümmerte. Beide Piloten wussten, was sich in der Stadt unter ihnen zusammenbraute.

„Wo kommen diese Bestien plötzlich her?“, fragte der Pilot.

„Es ist, als ob sich die Tore der Hölle geöffnet hätten“, entgegnete der Copilot.

Beide starrten sie auf das, was einmal Menschen gewesen waren und nun die Straßen der Stadt bevölkerte. Brian fühlte sich an die Horrorfilme seiner Jugend erinnert.

In diesem Moment wurde ein eingehender Funkspruch signalisiert. „Skyeye 3, hier Zentrale. Eine Herde unbekannter Größe bewegt sich auf den Flugplatz zu. Landen Sie umgehend auf dem Dach des Polizeipräsidiums. Operation Homerun wurde gestartet.“

Die beiden Polizisten wechselten einen irritierten Blick miteinander.

„Verstanden, Zentrale. Beenden unseren Aufklärungsflug und landen beim Polizeipräsidium“, bestätigte Brian.

„Ich dachte, Operation Homerun wäre nur ein Planspiel“, meinte Sonderberg.

Der Pilot schmunzelte. „Da kennst du unsere Bürokratie aber schlecht. Planspiele sind so lange Planspiele, bis sie real werden.“

Sonderberg schüttelte den Kopf. „Also evakuieren wir jetzt die VIPs und lassen die Bevölkerung in der Stadt krepieren?“

Brian zuckte mit den Schultern. „Das ist der Auftrag, ob es uns gefällt, oder nicht!“


*

Emmy kannte das von Zuhause. Wenn sie zusammen mit ihrem Vater irgendetwas angestellt hatte, dauerte es meist nicht lange, und ihre Mutter wurde darauf aufmerksam. So war es auch heute. Als die zweite und dritte Gestalt am Zaun auftauchte, wurden auch die anderen Kinder aufmerksam.

Melissa Cooper musste jetzt etwas dazu sagen, sonst würde ihr die Situation entgleiten. „Das gehört zu der Übung, Kinder.“ Ihr Blick flackerte minimal, dann hatte sie sich wieder im Griff. „Lasst uns etwas in der Turnhalle spielen, wir malen später weiter!“

Die Kinder standen begeistert von ihren Plätzen auf. Die Turnhalle war wie das gelobte Land für sie. Es gab ein großes Trampolin, Schwungtücher und eine Sprossenwand.

Von der Tür aus drehte sich Melissa zu ihrer Kollegin Esther um. „Lass´ bitte die Jalousien herunter, sonst wird es später so warm hier drin.“

Esther nickte, selbstverständlich hatte sie verstanden. Um diese Zeit stand die Sonne nämlich auf der anderen Seite des Gebäudes. Sie betätigte den Kippschalter und die Jalousien glitten herunter, versperrten den seltsamen Kreaturen den Blick ins Innere des Kindergartens. Die Erzieherin bekam eine Gänsehaut. Ihr wäre es lieber gewesen, wenn sie die Gestalten im Blick behalten hätte. Außerdem fühlte sie fast schon etwas Klaustrophobie ins sich hochsteigen. Sie waren im Kindergarten gefangen. Aber das war gut, solange diese Typen nicht zu ihnen kamen …

*


In Jack wurde etwas umgeschaltet. Der Mustang und er verschmolzen zu einer Einheit. Mensch und Maschine. Gas geben, lenken, bremsen. Einem dieser verdammten Arschlöcher konnte er nicht mehr rechtzeitig ausweichen. Wenn er es versuchen würde, drohte er die Kontrolle über den Wagen zu verlieren. Also gab es nur eine Möglichkeit: Jack trat das Bremspedal durch.

Wenn Du auf ein Wildschwein zurast, nimm kurz vorher den Fuß von der Bremse. Sonst landet das verdammte Schwein auf deinem Schoß, hörte er die Stimme seines alten Fahrlehrers in seinem Kopf. Mr. Tanner war sicher schon einige Jahre tot. Hoffentlich läuft er jetzt nicht auch noch hier irgendwo herum.

Die Schnauze des Fords erfasste den Zombie und schleuderte die Kreatur mit einem dumpfen Knall davon. Jack hatte keinen Sinn dafür. Er dachte nur noch an das, was getan werden musste. In drei Minuten würde er sich rechts halten müssen.

*


Glas splitterte. Die Kinder in der Turnhalle zuckten zusammen. Grunzende Laute waren zu hören. Melissa Cooper wusste, was das zu bedeuten hatte. Hektisch wanderte ihr Blick durch den Raum. Dabei begegnete sie dem Blick der kleinen Emily. Das Mädchen wusste ganz genau, was hier passierte. Doch das war es nicht, was der Leiterin des Kindergartens Angst einjagte. Es war die Abgeklärtheit in den Augen des Kindes. Melissa wurde sich in diesem Moment bewusst, dass sie mehr Angst hatte.  „Wir sollten in den Hauptteil gehen, findest du nicht, Melissa?“, hörte sie die Stimme des Mädchens.

Bevor sie etwas erwidern konnte, lief Emily zum hinteren Ausgang und drehte den steckenden Schlüssel zweimal um, bevor sie ihn abzog. Als sie zurückkam, hämmerten Fäuste gegen die Tür.

Melissa Cooper schürzte die Lippen. „Ihr habt gehört, was Emily vorgeschlagen hat. Sie hat recht“, sagte sie zu den Kindern. „Lasst uns nach vorne gehen!“

*

Dick Travis schob einen neuen Ladestreifen in das Sturmgewehr und lud durch.

„Ist das ihr Ernst, Sergeant?“, fragte der Polizist am Steuer des SUVs.

Travis nickte langsam. „Dieser verdammte Abgeordnete und seine kleine Nutte sind mir egal. Da drin sind aber jede Menge Kinder!“

Der jüngere Polizist zuckte mit seinen Schultern und wendete den Wagen. „Operation Homerun bezieht sich aber nur auf VIPs, nicht auf Kindergartenkinder.“

Travis steckte sich Kautabak in den Mund. Er kaute eine Weile, dann sah er den Fahrer an. „Halt´ einfach die Fresse und mach´, was ich Dir sage!“


*

Es dauerte nicht lange, da begannen Fäuste an die Verbindungstür zu hämmern. „Sie sind auch vorne“, flüsterte Esther ihrer Chefin zu.

Melissa nickte und ging in die schmale Küche, die mit einer Schwingtür abgetrennt war. Als sie zurückkam, hatte sie in jeder Hand ein großes Fleischermesser. Eines davon reichte sie Esther, die sie aus großen Augen ansah.  Die Leiterin des Kindergartens zuckte mit den Schultern. „Du selbst hast es gesagt. Wir sind eingeschlossen. Es wird nicht lange dauern, dann kommen sie zu uns rein.

Wie um die Worte der Erzieherin zu bestätigen, wurde jetzt so stark gegen die Tür gehämmert, dass sogar das Material der Tür zu ächzen begann. Es würde nicht mehr lange dauern. Melissa fasste das Messer so fest, dass ihre Knöchel weißlich unter der Haut hervortraten.

„Kochen wir jetzt etwa?“, fragte der kleine Toby.

Melissa schüttelte stumm den Kopf.

Emily Collins legte den Kopf in den Nacken und sah nach oben. Melissa folgte dem Blick, während unaufhörlich gegen die Tür geschlagen wurde.

Das Dach, ging es Melissa durch den Kopf. Sie lächelte. „Emily, du bist genial!“

Bevor Melissa agieren konnte, heulte draußen eine Sirene auf. Stille trat ein. Dann brach das Inferno los. Zuerst hörte sie das Brüllen eines Sturmgewehrs. Kurze, kontrollierte Feuerstöße. Wer immer das war, er verstand sein Handwerk. Schließlich stimmte auch der dumpfe Knall eines großkalibrigen Revolvers in die Symphonie des Todes ein. Das Inferno dauerte eine gute Minute, dann verstummten alle Geräusche. Nur das Poltern an der Verbindungstür war noch zu hören. Holz knackte vernehmlich, die Unheimlichen würden bald durchbrechen!

Plötzlich klopfte es an der Eingangstür. Es war ein völlig anderes Geräusch als kurz zuvor. Kultivierter, nicht so roh und primitiv. „Hier ist die Polizei. Kommen Sie raus, wir bringen Sie weg von hier!“


*


Jack hatte es geschafft. Er war endlich am Kindergarten angekommen. Doch für eine gefühlte Ewigkeit sah er nur den Streifenwagen mit seinen flackernden Signallichtern und glaubte, zu spät zu sein. Nach einigen bangen Momenten sortierte sein Gehirn die Eindrücke. Er sah die zahlreichen Leichen in der Einfahrt der Einrichtung. Es wirkte so, als hätten die Polizisten einen verdammt guten Job gemacht. Der ältere der beiden Cops trug ein Sturmgewehr. Als er Jack sah, winkte er ihm zu. „Sie haben ein Kind hier?“

Der Koch nickte. „Meine Tochter ist hier!“

„Wir können Sie gemeinsam mit ihrer Tochter zu einem Hubschrauberlandeplatz bringen“, meinte der Cop.

„Wo werden wir hingeflogen?“

Der Polizist zuckte mit den Schultern. „Soweit ich weiß, geht es zu einem Auffanglager außerhalb der Stadt.“

Auffanglager, dachte Jack und schüttelte den Kopf. Seine Frau Jolene war bei ihren Eltern auf einer Ranch. Das war eine Fahrtstrecke von einigen hundert Meilen. Hoffentlich genug Distanz zu dieser verfluchten Stadt, dachte er. Im Zweifelsfall war es mindestens genauso sicher, wie dieses ominöse Auffanglager. Jack hatte etwas gegen Lager…

„Daddy“, hörte er den Schrei von Emily. Momente später rannte das blonde Mädchen auf ihn zu und sprang ihm in die Arme.


*

Es war ein wilder Ritt mit dem Mustang, aber Jack und Emily schafften es aus der Stadt hinaus. Sie fuhren gerade eine Serpentinenstrecke entlang, als Emmy mit dem Finger aus dem Beifahrerfenster deutete. „Sieh mal, Dad!“ Jack sah aus dem Fenster hinaus. Weit unter ihnen befand sich in westlicher Richtung offenbar der Flughafen, von dem der Cop gesprochen hatte. Sie sahen jede Menge Polizeifahrzeuge und Menschen, die in Helikopter stiegen. Es waren große Chinooks des Militärs.

Gerade startete einer der bananenförmigen Helikopter. Aus irgendeinem Grund geriet die Maschine ins Schlingern, sackte nach links weg und verwandelte sich in eine gleißende Miniatursonne. Der Donner der Detonation brauchte einige Sekunden, bis er sie erreichte. Emily seufzte laut auf. „Gut, dass wir zum Oma und Opa auf die Ranch fahren“, sagte das Mädchen leise. Jack nickte. Die Kleine hatte natürlich recht. Keiner der Beiden ahnte jedoch, was für Herausforderungen noch auf sie warteten…

ENDE

Schluss

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Ich habe die Nase voll. Seit Beginn der Corona-Epidemie habe ich auf Ungereimtheiten und Merkwürdigkeiten hingewiesen. Politik und Medien machen aber einen verdammt guten Job, was das In-Formation-Bringen angeht. Dieses Thema ist für mich beendet, ich habe dazu nichts mehr zu sagen. Die betreffenden TikToks bleiben aber online. Jeder kann sich selbst eine Meinung bilden, aber kaum jemand macht es…

@masserfaka

Es ist Zeit für ein neues Kapitel. Schlagen wir es zusammen auf? #masserfaka #mindset #denken

♬ Open Your Mind – U.S.U.R.A.

Die Bekämpfung der Pandemie muss als gescheitert betrachtet werden!

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Nahezu sieben Monate sind nun vergangen, seitdem COV-19 in Deutschland angekommen ist. Was ist seit dem passiert? Es wurde jede Menge Panik durch Politik und Medien verbreitet, die Bürger werden gezwungen, völlig sinnlose Masken zu tragen. Außerdem wurden zahlreiche Unternehmen in die Pleite getrieben. Nun explodieren die Neuinfektionszahlen wieder. Es ist Zeit, dass die Verantwortlichen für diese desolate Politik die Konsequenzen ziehen und ihren Hut nehmen (müssen). So geht es nicht weiter!

Per Anhalter

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Per Anhalter fahren war vor der Jahrtausendwende nahezu völlig normal, wenn auch niemals ungefährlich Irgendwann kamen die Mitfahrtzentralen in Mode, was das “wilde” Trampen ziemlich unattraktiv machte.

Aber noch heute fahren (vor allem junge Leute) auch noch spontan mit fremden Autos mit. Ich kann davon nur abraten, denn dabei kann wirklich viel passieren.

Aus diesem Grund haben der RoteLuftballon und ich eine kleine Podcast Episode produziert. Wohliges gruseln, denkt immer daran: Ihr könnt fremde Menschen immer nur vor den Kopf schauen…

—> Per Anhalter

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